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Ich hatte das Gefühl überall zu versagen
Liebes Tagebuch, Ich lag damals falsch mit der Annahme, dass der schwierigste Teil die Diagnose wäre. Die eigentliche Herausforderung begann im "Dazwischen". In den Wartezimmern. In der Stille nach den Terminen. In den Tagen, an denen im Außen nichts passierte, während sich in mir drin alles verschob. Mein Körper fühlte sich nicht länger wie etwas an, dem ich blind vertrauen konnte. Er wurde zu etwas, das ich überwachen musste. Messen. Kontrollieren. Zahlen begannen, meine Ta
vor 4 Tagen3 Min. Lesezeit


Das Wort „Behandelbar“
Dear Diary, in den Tagen vor dem Termin beim Spezialisten, lebten zwei Gefühle gleichzeitig in mir. Schuld und absolute Angst. Die Schuld flüsterte leise: "..habe ich das verursacht? Habe ich etwas übersehen?Hätte ich meinen Körper besser schützen sollen?"Die Angst war aber lauter, denn ich glaubte wirklich, dass ich vielleicht nie wieder schwanger werden könnte. Mit einem Mal hatte ich einen legitimen Grund, mir ernsthaft Sorgen zu machen. Würde ich vielleicht nie Mutter von
19. Feb.3 Min. Lesezeit


Kapitel 2 - Der Tag, an dem ich "Asherman" hörte
Dear Diary, diese Woche fühle ich mich ein wenig ängstlich, diesen Teil meiner Geschichte zu teilen. Ich weiß nicht so recht, wo ich beginnen soll. Auf die Jahre zurückzublicken, die folgten — die Herausforderungen mit der Fruchtbarkeit, die Belastung für unsere Beziehung, Veränderungen im Beruf und in meiner Karriere, finanzielle und persönliche Schwierigkeiten — fühlt sich schwer an. Es ist nicht leicht, Erinnerungen bewusst hervorzuholen, die immer noch Emotionen in sich t
12. Feb.4 Min. Lesezeit
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